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„Ich hab den größten ...“

Neuer Trump-Clou: Klimaforscher entwickeln Knopf aller Knöpfe

 

Das neue Jahr war erst wenige Stunden alt, da überschritt der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un im Atomkonflikt mit den USA eine weitere rote Linie.

Sein „Atomwaffen-Knopf“ sei stets auf seinem Schreibtisch, so der Staatschef in seiner Neujahrsrede. Klar, dass US-Präsident Trump unverzüglich reagieren musste. In einem Tweet stellte er klar, dass sein Atomwaffen-Knopf „größer und mächtiger“ sei als der Nordkoreas. Außerdem funktioniere sein Knopf tatsächlich. Jetzt legt Trump nach.

 

Operation „Hot Button“

 

Unter dem Codenamen „Hot Button“ plant Trump die Entwicklung eines neuen, roten Atomwaffen-Knopfes, der größer, effektiver und stärker sein wird als alle anderen Knöpfe zuvor. Er soll den alten Atomknopf der USA ablösen. Per Twitter teilte Trump mit: „Bald wird die ganze Welt es wissen: Ich habe den größten, rötesten und schönsten roten Knopf, den Knopf aller Knöpfe. Denn wir werden einen Knopf bauen, der alle anderen Knöpfe in den Schatten stellt. Das wird groß!“

 

Klimaforscher werden Knopfentwickler

 

Laut einer Meldung aus dem Weißen Haus hat Trump etliche Klimaforscher damit beauftragt, an der Entwicklung des „Hot Button“ mitzuwirken. Die nutzlosen Forschungen zum Fake-Phänomen Klimawandel seien dem Präsidenten seit Langem ein Dorn im Auge, so eine Pressesprecherin des Weißen Hauses. Anstatt ihre Zeit sinnlos mit Eisbärenzählen und Gletschermessen totzuschlagen, sollen die Klimaforscher nun Ideen entwickeln, um den Knopf zu einem echten Wunderwerk werden zu lassen. „Wenn diesen angeblichen Weltverbesserern wirklich etwas an der Zukunft unseres großartigen Landes und unseres Planeten liegt, dann können sie nun endlich einmal einen Beitrag zur Lösung eines echten Problems leisten“, so die Sprecherin wörtlich.

Neues Berufsprofil - Eisbärforscher arbeitet als
Sound-Optimierer

 

Einige Klimaforscher äußerten sich bereits zu ihren neuen Tätigkeitsfeldern im Projekt „Hot Button“. Louis McKinney, früher Eisbärenforscher in der Far North Region von Alaska teilte dem US-Nachrichtensender CNN mit, er habe den Auftrag erhalten, künftig bei der Sound-Optimierung des Knopfs aller Knöpfe mitzuwirken: „Als Eisbärforscher kenne ich mich mit tiefen und satten Basslauten aus. Früher habe ich Eisbärenlaute in der Paarungszeit der Bären untersucht. Nun soll ich dafür sorgen, dass der Knopf aller Knöpfe beim Knopfdruck einen fetten und guten Sound abgibt.“

Gletscherforscherin Jane Miller berichtet Ähnliches. So habe sie bislang die durch Luftverschmutzung und Algenbefall bedingte Verfärbung der Gletscher in Grönland untersucht. Nun solle sie ihre Farbkenntnisse nutzen, um dem Knopf aller Knöpfe das satteste Rot aller Rottöne zu verleihen, sagte Miller in einem Interview.

 

Ergonomie statt Gesundheitsforschung?

 

Von einem sonderbaren Erlebnis berichtet Jason Taylor, Facharzt für Umweltgifte, in der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel: „Ich habe ein Anruf erhalten. Man teilte mir mit, dass ich mich zukünftig im Ergonomie-Team des Knopfes engagieren solle. Mein Auftrag sei, dafür zu sorgen, dass der Knopf aller Knöpfe perfekt in der Hand liegt, um Gelenkschmerzen beim Betätigen auszuschließen. Als ich vorsichtig nachfragte, ob meine bisherigen Forschungen zur durch den Klimawandel erhöhten Strahlenbelastung nicht wichtiger seien, meinte die Stimme barsch, dass Nachrichten zum Klimawandel nichts anderes als bewusst lancierte Fake News seien. Ich habe dann noch nachgefragt, wieso ich an einem neuen Knopf arbeiten soll, wenn die Atomcodes meines Landes ohnehin in einer Tasche aufbewahrt werden. Da wurde die Stimme sehr ernst. Man sagte mir nur, es passe nicht zum Stil der USA, sich auf Gerüchte und Halbwahrheiten zu berufen. Ich solle stattdessen unverzüglich mit meiner Arbeit beginnen.“

 

HINWEIS: ACHTUNG SATIRE ;-)

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